Museen
Erich-Mäder-Glasmuseum
Das Erich-Mäder-Glasmuseum in Grünenplan versetzt Sie zurück in die Zeiten traditioneller Glasbläser und erzählt die Geschichte der alten Glasmacherkunst in der Solling-Vogler-Region im Weserbergland.
Das Glasmuseum im OG der Tourismusinformation Grünenplan wurde von Erich Mäder initiiert, der dafür auch seine private Glassammlung zur Verfügung stellte. Im weiteren werden hier alle restaurierten Waldglashütten-Grabungsfunde, Leihgaben, historische u. aktuelle Präsentätionen der Glasfirmen ausgestellt. Im Spiegelsaal des Erdgeschosses veranschaulichen vier historische Spiegel die 400-jährige Spiegeltradition der Hilsmulde. Wegen dieser besonderen Atmosphäre wird er auch gerne als Trauzimmer genutzt.
Das Glasmachen im Hils hat eine lange Geschichte. Sie lässt sich anhand von Grabungsfunden bis ins 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Damit ist die Glasmachertradition im Hils Teil der Geschichte des Weserberglandes.
Im Erich-Mäder-Glasmuseum erhalten Sie Einblicke in die Glasmacherkunst von den Anfängen bis zur Gegenwart. Darüber hinaus gibt es faszinierende Exponate aus der Frühgeschichte der Glashütten im Hils (11.-13. Jh.) wie aus der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen (14.-17. Jh.) Epoche.
Öffnungszeiten:
nach Absprache (Ansprechpartner siehe unten)
Hinweis:
Das Glasmuseum Grünenplan bleibt in den Wintermonaten ab November grundsätzlich geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Die Schulen der Region sind herzlich eingeladen, altersgerechte Führungen im Glasmuseum, im Glasmacherhaus oder zu Projekttagen "Wald +Glas" zu buchen. Anmeldungen hierzu erfolgen bei Herrn Prof.Dr. Krämer.
Ansprechpartner:
- Tourismusinformation: info@gruenenplan.de oder Tel.: 05187/ 94 15 -30
- Prof.Dr. Bernd Krämer, Vorsitzender des Fördervereins "Forum Glas", Grünenplan: kraemer-gruenenplan@t-online.de
Preise:
Pro Person 1 € in bar
Glasmacherhaus
Im Glasmacherhaus wird die Entwicklung der Grünenplaner Glashütte ab 1744 dargestellt. 1744 ließ Herzog Carl I. von Braunschweig -Wolfenbüttel durch den Oberjägermeister J.G. von Langen, dem Gründer der Porzellanmaufaktur Fürstenberg, die "Fürstliche Spiegelhütte auf dem Grünen Plan" errichten. Nachfolger ist heute die Schott AG, die in Grünenplan Gläser zu Schutz- und augenoptischen Zwecken herstellt sowie Gläser für den medizinischen, technischen und wissenschaftlichen Bereich fertigt.
Neben der Geschichte der Glashütte bekommen Sie Einblicke in die Arbeit der Glasbläser und deren Wohnsituation. Im Außenbereich ist eine Rekonstruktion eines Glasofens zu besichtigen.
Öffnungszeiten:
März bis Oktober : nur nach Absprache
Eintritt: Glasmacherhaus frei
Träger: Flecken Delligsen
Dorfmuseum Delligsen
Rotestraße 1, Delligsen
Öffnungszeiten:
nach telefonischer Absprache
Bitte schauen Sie hier unter Heimatverein Delligsen Dorfmuseum nach dem aktuellen Stand.
Eintritt: frei
Träger: Heimatverein Delligsen e.V.
www.heimatverein-delligsen.de
Ansprechpartner:
- Jürgen Sackmann, Hilsstraße 4, 31073 Delligsen
Telefon: 05187/ 13 80 - Michael Grotjahn, Annenstraße 8, 31073 Delligsen
Telefon: 05187/300 608
E-Mail: Michael.Grotjahn@freenet.de.
Geschichte und Sammlungen:
In acht Abteilungen werden rd. 500 Exponate unter dem Leitfaden "Vom Bauerndorf zur Industriegemeinde" dargestellt. Schautafeln geben Aufschluss über die industrielle Entwicklung, die hier im Vordergrund steht.
Ein breiter Raum ist der einstigen Carlshütte gewidmet, die, 1735 gegründet, mit Unterbrechungen bis 1983 bestanden hat. Nicht nur eine umfangreiche Fotodokumentation gibt Aufschluss über die Firmenentwicklung und Fertigung, sondern vor allem die Sammlung von Produkten. In erster Linie sind hier die charaktervollen gusseisernen Öfen zu nennen, deren prachtvolle Gestaltung beim Betrachten Freude weckt.
Weiterhin ist der Abbau von Eisenerz dokumentiert - durch eine Stollenzeichnung des Jahres 1880 und Fotos der Gegenwart.
Aufgrund einer umfangreichen Sammlung alter Möbel und Gegenstände lassen sich die Wohnverhältnisse der Arbeiterfamilien nachvollziehen - ebenso die Arbeitswelt außerhalb der Fabriken.
Dorfzimmer Kaierde
Hagentalstraße, 31073 Kaierde
Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Eintritt: frei
Träger: Heimatverein Kaierde e.V.
Ansprechpartner:
- Frank Gattermann, Feldwiesen 8, 31073 Kaierde
Telefon: 05187/ 18 62


